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Porträtfotos von Pulitzer-Preisträger Daniel Etter

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Seit fünf Jahren lebt Badia zusammen mit ihrem kleineren Bruder im SOS-Kinderdorf Damaskus. Ihre Mutter und ihr großer Bruder starben, der Vater lebt in einem umkämpften Gebiet. Badia teilt sich mit ihrer SOS-Mama
ein Zimmer. Gerade nachts braucht sie Trost und das
Gefühl, dass jemand für sie da ist.

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Yasheem kommt aus einem schwer umkämpften Gebiet bei Damaskus. Um den schrecklichen Kriegsalltag für eine Weile zu vergessen, machte die Familie ein Picknick. Sie saßen gemeinsam auf einer großen Decke, die Mutter hatte zu Essen eingepackt. Yasheem bekam Durst und lief hinunter zum Bach. Dann schlug eine Rakete ein. Sie tötete die ganze Familie, bis auf Yasheem. Er ist seit einem Jahr im SOS-Übergangsheim Saboura. Er kommt ins neue SOS-Kinderdorf. SOS wird sich gut um ihn kümmern.

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Kurz nur wollte ihre Mutter weg und so ließ sie die beiden
Geschwister in der Obhut eines Nachbarn. Es gab eine Explosion und die Mutter kam nie mehr nach Hause.
Eine Weile blieben die Kinder bei dem Bekannten der Mutter. Schließlich brachte er sie ins SOS-Kinderdorf Damaskus. Hier leben Rana und Melih nun seit drei Jahren. Rana kümmert sich noch immer wie eine Mutter um ihren kleinen Bruder. Noch heute fragt sie nach ihrer Mama.

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Alyssa kam vor zwei Jahren ins SOS-Übergangsheim Qura al-Assad, in der Nähe von Damaskus. Niemand weiß, was aus ihren Eltern geworden ist. Im SOS-Übergangsheim fühlt sie sich sicher.

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Die Kriegswirren in Syrien trennten Ramiye
und ihre Eltern. Ramiye schlug sich mit
Betteln und verschiedenen Arbeiten durch,
um zu überleben, bis sie die Polizei aufgriff
und zu SOS brachte.
Im SOS-Übergangswohnheim geht es Ramiye gut.
Aber sie denkt ständig an ihre Eltern.

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Zafer lebt schon fast sein ganzes Leben
im SOS-Kinderdorf Damaskus. An alles,
was vorher war, hat er keine Erinnerung.
Zafers Vater wurde im Krieg erschossen,
seine Mutter heiratete erneut – einen Mann,
der den kleinen Jungen nicht akzeptierte.
Zafer war damals sieben Monate alt.
Das Kinderdorf wurde sein Zuhause.

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Bassam kam mit großen psychologischen Problemen
vor zwei Jahren ins SOS-Übergangsheim und wurde umgehend behandelt. Langsam geht es ihm besser.

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Diese und weitere Fotos von Pulitzer-Preisträger Daniel Etter können Sie jetzt in der Ausstellung in Hamburg sehen.



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350 verwaiste Kinder betreuen die SOS-Kinderdörfer
in drei Übergangsheimen. Für eine langfristige Betreuung der Kriegswaisen entsteht nun ein neues SOS-Kinderdorf in der Nähe von Damaskus. Dieser Junge wartet sehnsüchtig auf den Einzug ins neue Kinderdorf.

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„Für uns ist das ein Zeichen der Hoffnung und ein Signal für die Menschen in Syrien, dass wir der Gewalt nicht weichen. Jetzt kann aus der reinen Nothilfe endlich verlässliche, langfristige Hilfe werden.“

Dr. Wilfried Vyslozil
(Vorstandsvorsitzender der SOS-Kinderdörfer weltweit)

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Pulitzer-Preisträger Daniel Etter porträtiert Kinder in Syrien. Ihr Schicksal macht sprachlos. Die SOS-Kinderdörfer weltweit und Leica Fotografie International präsentieren Porträts von Kindern aus Syrien.

Infos Ausstellung:
29. September bis zum 18. Oktober 2017, Montag bis Freitag von 10.00 bis 18.00 Uhr  in der Galerie von Leica Fotografie International, Springeltwiete 4, 20095 Hamburg.

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Daniel Etter ist Autor, Fotograf und Filmemacher. Nach dem Politik- und Journalismusstudium erhielt Etter 2013 ein Stipendium der Kathryn Davis Fellowship for Peace. Seine Bilder wurden von der Alexia Foundation
und beim Wettbewerb Picture of the Year International ausgezeichnet. 2016 erhielt er für ein Bild irakischer Flüchtlinge den Pulitzer-Preis. Als Textjournalist wurde er u. a. mit dem Axel Springer Preis gewürdigt.

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